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Kategorie: News

  • Der LEINESTERN. Anerkennungspreis für Freiwillige. Jetzt bewerben!

    Das Freiwilligenzentrum Hannover e. V. und die STIFTUNG Sparda-Bank Hannover, verleihen in diesem Jahr zum siebten Mal den Anerkennungspreis DER LEINESTERN.

    Es werden Preise im Gesamtwert von 10.000 € in den drei folgenden Kategorien vergeben:

    Kategorie 1: Soziales / Mildtätiges
    Kategorie 2: Kunst / Kultur
    Kategorie 3: Erziehung / Bildung

    Sonder-Kategorie: Junges Ehrenamt

    In der Sonder-Kategorie wird junges Ehrenamt (18-25 Jahre) gewürdigt und mit einem Preisgeld in Höhe von 1.000 € ausgezeichnet.

    Wer kann sich bewerben?

    Bewerben können sich freiwillig Engagierte, die in Projekten aktiv sind und gemeinnützige Zwecke verfolgen.

    Sie kennen jemanden, die/der den LEINESTERN so richtig verdient hat?

    Dann schlagen Sie die Person vor und reichen für diese Person die Bewerbung ein. Bitte informieren Sie die Person im Vorfeld über Ihr Vorhaben, denn sie muss bereit sein, sich öffentlich zu präsentieren.

    Einzelpersonen, die keine Anbindung an eine Organisation haben oder in einem hauseigenen Projekt des Freiwilligenzentrums Hannover aktiv sind, können leider nicht am Bewerbungsverfahren teilnehmen.

    Bewerbungsunterlagen und -kriterien für den Leinestern rufen Sie bitte online ab unter: www.freiwilligenzentrum-hannover.de/projekte/leinestern

    Einsendeschluss Ihrer Bewerbung: Freitag, 21. Mai 2021. Es gilt der Poststempel.

    Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail an info@fwzh.de oder per Post an: Freiwilligenzentrum Hannover e.V., Karmarschstr. 30-32, 30159 Hannover

    Wie geht es weiter?

    Eine Jury wählt aus den eingesendeten Bewerbungen neun Nominierte aus, die in den Medien HAZ online und HAZ print als auch auf der Homepage des Freiwilligenzentrums Hannover Mitte Juli veröffentlicht werden.

    Leser*innen und Interessierte entscheiden dann mittels eines kostenfreien Online-Votings über die endgültige Platzierung der Nominierten in den jeweiligen Kategorien.

    Der/die Gewinner*in der Sonderkategorie „Junges Ehrenamt“ wird von der Jury ausgewählt und festgelegt.

    Im Rahmen einer festlichen Abendgala findet im September die Preisverleihung statt.

    Schirmherr des Leinesterns ist Oberbürgermeister Belit Onay.

    Haben Sie weitere Fragen?

    Almut Maldfeld freut sich über Ihren Anruf unter: 0511-300 34 46.

  • aha ruft „putzmunter“ zur Müllsammelaktion auf

    Passend zum Internationalen Recycling-Tag am 18. März startet der Abfallwirtschaftsbetrieb Hannover (aha) am kommenden Samstag, den 20. März seinen alljährlichen Frühjahrsputz der Stadt unter dem Motto „Gemeinsam – aber jede*r für sich“. Gesammelt wird alleine, zu zweit oder in Kleingruppen. Eingeladen sind alle, denen ein sauberes und l(i)ebenswertes Hannover am Herzen liegt.

    Immer wieder stellen wir fest, dass gerade die jüngere Generation sich zunehmend für Nachhaltigkeit, Klima und Umwelt interessiert. Und jetzt in dieser Zeit, in der in den Vereinen die Gemeinsamkeit auf Sparflamme läuft, könnte vielleicht Ihr Aufruf der jüngeren Mitglieder zur Beteiligung an der Müllsammelaktion eine willkommene Gelegenheit sein, mal wieder raus zu kommen, Spaß zu haben, etwas Sinnvolles zu tun und sich verbunden zu fühlen.

    So einfach geht putzmunter:

    1. Online anmelden unter www.hannover-sauber.de,
    2. Bei denn’s, NP oder einem hannoverschen Wertstoffhof die Sammelsets holen, Gruppen, Schulen und Kitas bekommen die Sets geliefert,
    3. Putzmunter Abfälle sammeln und auf einem Wertstoffhof abgeben oder kontaktlos und einfach per Müllmelde-App melden,
    4. Ein Foto von der Sammelaktion machen, einsenden und tolle Preise gewinnen!

    INFORMATIONEN

  • Was ist im Sport jetzt erlaubt? Was nicht?

    Die seit 8. März geltende neue Niedersächsische Corona-Verordnung enthält zwar Öffnungsklauseln für den Sport, konkrete Lockerungen in unseren Sportvereinen greifen jedoch erst, wenn die Siebentageinzidenz in der Region Hannover unter 100 bezogen auf 100.000 Einwohner liegt. Maßgeblich ist der Wert des niedersächsischen Gesundheitsamtes, der auf der Homepage des Landes Niedersachsen bekannt gegeben wird. Da in der Region Hannover der Wert nach wie vor über 100 liegt, ändert sich an der aktuellen Regelung, wo nach Sport allein, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstandes möglich ist, nichts. Auch die dringend geforderte Öffnung für den Kinder- und Jugendsport wird erst wieder möglich, wenn die Inzidenz zuverlässig unter 100 bleibt.

    FAQ SPORT

    WEITERE INFORMATIONEN

     

     

  • Stadt öffnet Hallen und Plätze für Vereinssport

    Im Sportausschuss am 8. März kündigte die Sportdezernentin Konstanze Beckedorf sehr zur Freude des Stadtsportbundes an, die Turn- und Sporthallen sowie Außensportanlagen der Stadt für den Vereinssport wieder zu öffnen. Die Bedingungen, unter denen Vereine Training anbieten können, sind jedoch aufgrund der Pandemie sehr eingeschränkt. Grundsätzlich lässt die Corona-Verordnung des Landes aufgrund der hohen Inzidenzzahl (über 100 in der Region Hannover) lediglich Individualsport zu. Das  bedeutet, dass Vereine in die städtischen Hallen nur die Mitglieder eines Hausstandes sowie eine weitere Person einlassen dürfen. Eine Nutzung für Familienangebote wären so denkbar. Duschen und Umkleiden können bis auf Weiteres nicht genutzt werden. Hallengebühren fallen nicht an.

    Interessierte Vereine mit bestehenden Nutzungsverträgen können sich direkt an die Sporthallenverwaltung der Stadt wenden. Das Hygienekonzept der Stadt findet Anwendung, so dass die Vereine keine eigenen Konzepte erstellen müssen.

    Detaillierte Informationen hat die Sporthallenverwaltung am 11. März an die Vereine versandt.

    INFOBRIEF & ANLAGE

    HYGIENEREGELN

    INFORMATIONEN

  • Bunte Online-Bewegungswoche vom 15.-19. März 2021

    Die Koordinierungsstellen in Niedersachsen haben sich zusammengeschlossen und bieten gemeinsam mit dem LSB Niedersachsen ein Sportangebot: Vom 15.-19. März 2021 findet die „Bunte Bewegungswoche“ statt. Übungsleiter:innen aus ganz Niedersachsen bieten vielfältige Sportangebote online zum Reinschnuppern und Mitmachen an. Die Teilnahme ist kostenlos und erfordert lediglich eine einmalige Registrierung. Personen ab 18 Jahren können an der Bewegungswoche teilnehmen. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Internetzugang und eine einmalige und kostenlose Registrierung.

    Begleitend zur Woche gibt es eine übersichtliche Broschüre, in der das Programm zu finden ist sowie Beschreibungen der einzelnen Sportarten, eine Anleitung zur Anmeldung und noch einiges mehr. Die Broschüre ist in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Türkisch, Arabisch und Farsi verfügbar.

    Link zur Homepage der Koordinierungsstelle Sport und Geflüchtete in Hannover.

  • Stadtsportbund Hannover fordert Korrektur der städtischen Haushaltsplanung

    Die Präsidentin des Stadtsportbundes Hannover, Rita Girschikofsky, sieht Licht und Schatten bei der derzeitigen Haushaltsplanung der Stadt Hannover. „Wir haben großes Verständnis dafür, dass die Stadt aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie sparen muss“, erklärt Girschikofsky, „die Kürzungen im Sport tun den Vereinen jedoch richtig weh, ohne dass diese eine spürbare Wirkung auf dem Gesamthaushalt haben.“

    Doch die Ideen der Mehrheitsfraktionen SPD, Grüne und FDP haben auch positive Seiten. So soll zukünftig der „Bewegungs-Pass“, eine Aktion der Sportvereine gemeinsam mit Grundschulen, Kindergärten und Kindertagesstätten mit 10.000 Euro unterstützt werden. Hierbei werden Kinder animiert, den Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad zurückzulegen und auf das „Eltern-Taxi“ zu verzichten. Mit inzwischen fast 18.000 teilnehmenden Kindern ist der Bewegungs-Pass ein Erfolgsmodell und kann durch den Zuschuss weiter ausgebaut werden.

    Auch die Aussetzung der Sporthallengebühren wird durch den Stadtsportbund begrüßt. Die Vereine werden dadurch sehr unbürokratisch finanziell entlastet. „Eine Verlängerung der Aussetzung, möglichst bis zum Jahresende 2021, wäre sehr hilfreich für den Neustart der Sportangebote, wann immer dieser auch erfolgt“, erklärt die Präsidentin und schließt sich der Forderung der großen Sportvereine in Niedersachsen nach einer klaren Strategie zur Hallenöffnung und Wiederaufnahme des Sportbetriebes an.

    Deutliche Kritik äußert der Stadtsportbund am Vorschlag, die Zuwendungen zum Sportstättenbau von 119.000 Euro auf 19.000 Euro zu reduzieren. Im Jahr 2020 lag der Haushaltsansatz sogar noch bei 249.000 Euro. „Wir haben rund 100 Vereinssportanlagen in Hannover und jedes Jahr um die 30 Förderanträge, daran hat auch Corona nichts geändert“, stellt SSB-Geschäftsführer Roland Krumlin fest. In den Anträgen, die dem Stadtsportbund vorliegen, sind über 313.000 Euro von der Stadt eingeplant. „Da sind 19.000 Euro nicht einmal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein“, so Krumlin. Viele Vorhaben seien jetzt gefährdet, so zum Beispiel die Dacherneuerung der Reithalle des Reiterverein Hannover. Die Vereinsvorsitzende Iris Dewitz: „Ich habe mich im Vorfeld zu den Förderungen erkundigt und auf die Gültigkeit der Zusagen vertraut. Alle Vereinsmitglieder haben über eine Umlage die fehlende Summe bereitgestellt. Wenn jetzt die Stadt Hannover ihre Zusagen nicht einhält, ist die dringende Sanierung mit einem großen Fragezeichen versehen.“ Reinhard Schwitzer von der SG Hannover 74 bestätigt: „Wenn die Förderung der Stadt ausfällt, fehlen uns 64.000 Euro für die Sanierung der Tennisplätze und die Zaunerneuerung.“ Rita Girschikofsky: „Ich kann nicht verstehen, dass die Stadt nach den Schulen jetzt auch die Sportanlagen verkommen lässt.“

    Drastische Kostensteigerungen erleben zahlreiche Sportvereine bei den Straßenreinigungsgebühren. So werden Vereine mit flächenmäßig getrennten Sportanlagen als Vorderanlieger und Hinteranlieger gleich zweimal belastet. Bei der Tennisgemeinschaft Hannover steigen dadurch die Kosten um rund 56% auf mehr als 3.800 Euro, die so nicht dem Sportbetrieb zur Verfügung stehen. Der Blick fünf Jahre zurück ist noch dramatischer. Seit 2017 sind die Kosten um 547% gestiegen!

    Der Stadtsportbund fordert die Stadt Hannover auf, die Haushaltsplanung zu korrigieren. „Der Aufwand ist verhältnismäßig gering, die Wirkung bei den Sportvereinen jedoch riesengroß“, betont Rita Girschikofsky.

  • FONDS FÜR DIGITALES 2021

    Der Fonds für Digitales zur Unterstützung der digitalen Professionalisierung geht im März 2021 in eine neue Runde. Das Förderprogramm der Region Hannover ist für alle nicht-gewinnorientierten Organisationen aus dem Bereich Sport, Kultur und Kreativ, Soziales oder anderen ehrenamtlichen Feldern. Auch Social Start-Ups können sich bewerben.

    Drei Fördermodelle: Fundamental, Strategisch & Innovativ

    Dieses Jahr gibt es drei verschiedene Fördermodelle: Grundlegende Digitalisierungsvorhaben wie die Anschaffung von Hard- und Software oder kleinere Webseiten können bis zu 3.500€ bis 100% Förderquote gefördert werden (Fördermodell A, Fundamental). Strategische und innovative Projekte können bis 15.000€ bzw. 20.000€ mit einer Förderquote bis zu 80% gefördert werden. Hierbei ist die Zusammenarbeit mit Digitalexpert*innen für eine nachhaltige Implementierung besonders wichtig.

    Förderfähige Ausgaben sind u.a. Beratung und Konzeption von Digitalisierungsstrategien, Hardware & Software, Schulungen für Mitarbeiter*innen im Umfang mit digitalen Tools sowie Projekte zur Verbesserung der Sichtbarkeit im Digitalen. Nicht förderfähig sind u.a. digitale Sportgeräte und -anlagen, Bauarbeiten zur Verlegung von Leitungen, Umsatzsteuer (sofern vorsteuerabzugsberechtigt), Personalausgaben und Eigenleistungen. Außerdem ist der Fonds für Digitales nicht kombinierbar mit dem Digitalbonus. Vereine.Niedersachsen der NBANK.

    Kostenlose digitale Informationsveranstaltung & Beratungsgespräche

    An jedem Mittwoch im März, jeweils um 14:00 Uhr, informiert das kreHtiv Netzwerk Hannover e.V. kostenlos via ZOOM über das Förderprogramm und beantwortet Fragen.
    Alle Antragssteller*innen haben die Möglichkeit vor der Antragsstellung ein kostenfreies Beratungsgespräch mit kreHtiv zu erhalten, bei dem spezifische Fragen zu den Projekten beantwortet werden können.

    Digital-Expert*innenpool

    Auf der Webseite www.fondsfuerdigitales.de sind unsere Digital-Expert*innen mit ihren jeweiligen Schwerpunkten zu finden – diese können gerne für ein gemeinsames Digitalisierungsvorhaben direkt kontaktiert werden.

    Fristen und Termine

    Die vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen können bis Mittwoch, 31.März 2021 per Mail an fondsfuerdigitales@krehtiv.de eingereicht werden. Der reguläre Durchführungszeitraum liegt zwischen dem 01.06.2021 und dem 30.11.2021. Informationen zu Bewilligung sind Mitte Mai zu erwarten.

    Weitere Informationen zu den Fördermodellen und Kriterien sowie die Antragsunterlagen finden sich unter www.fondsfuerdigitales.de.

    Fragen bitte an fondsfuerdigitales@krehtiv.de.

  • Förderprogramm – Beseitigung von Barrieren

    Wenn es um Teilhabe im Alltag geht, ist jede Barriere eine zu viel. Gemeinsam mit gemeinnützigem Projekt-Partnern will die Aktion Mensch mit ihrer neuen Förderaktion #1BarriereWeniger genau dort ansetzen – direkt vor Ort. Gemeinsam mit einem Partner aus der Privatwirtschaft oder einer öffentlich-rechtlichen Institution soll gemeinsam eine gute Idee entwickelt werden, um den Lebensalltag in der eigenen Umgebung für alle zugänglicher zu machen.

    Die Aktion Mensch unterstützt jedes Vorhaben zur Beseitigung von Barrieren mit einem Zuschuss von bis zu 5.000 Euro.

    Ab 01.03.2021 können Förderanträge zur Aktion #1BarriereWeniger gestellt werden.

    Informationen zum Förderprogramm

     

  • Ausschreibung eines Stipendiums für Projekt „Mediation und Fußball“

    Projekt „Mediation und Fußball“ der Waage Hannover e.V. vergibt ein Stipendium für eine Mediationsausbildung an Menschen mit Migrationshintergrund und einem besonderen Interesse für Fußball

    Worum geht es?
    Die Waage Hannover sucht personelle Verstärkung für ein Projekt zur Konfliktbewältigung beim (Amateur-) Fußball. Kooperationspartner des Projektes ist der Niedersächsische Fußballverband (NFV), Stadt / Region Hannover. Das Stipendium wird finanziert von der Swiss Life Stiftung.

    Wir bieten:
    – eine vollständige Mediationsausbildung (220 Std., verteilt auf 14 Seminare, Dauer knapp 2 Jahre) nach den Standards der Bundesverbände
    – die Einbindung in das Team der Waage Hannover (inkl. Supervision und Fortbildung)
    – die Mitarbeit im Modellprojekt zur Konfliktbewältigung und Gewaltprävention beim Amateur-Fußball, das die Waage gemeinsam mit dem Niedersächsischen Fußballverband (NFV), Stadt / Region Hannover, durchführt

    Wir erwarten:
    – die Bereitschaft und Möglichkeit zur ehrenamtlichen Mitarbeit (mind. 3 Jahre) im Umfang von wöchentlich 2 Std. (zusätzlich zur Teilnahme an der Mediationsausbildung) in Hannover
    – einen Migrationshintergrund und Sprachkenntnisse in Türkisch, Kurdisch oder Arabisch
    – interkulturelle Kompetenz und weltanschauliche Toleranz
    – Interesse an den Themen Fußball, Deeskalation und Konfliktbewältigung

    Geplanter Start:
    – August 2021

    Da das Stipendium demnächst vergeben werden soll, melden Sie sich bei Interesse möglichst bald. Sie können unser Angebot gerne auch an Freunde und Bekannte weiterleiten.

    KONTAKT
    Waage Hannover e.V.,
    Lutz Netzig
    T 0511 700 521 45
    l.netzig@waage-hannover.de

  • LSB-Präsidium: „Mit dem Kinder- und Jugendsport beginnen“

    „Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen und seine Jugendorganisation, die Sportjugend Niedersachsen (sj Nds.), haben erfreut zur Kenntnis genommen, dass der Sport erstmals in einem Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder zum weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie genannt wird“, stellt LSB-Präsident Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach fest. In dem Beschluss vom 10. Februar 2021 heißt es in Punkt 6:  „Um den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen Planungsperspektiven zu geben, arbeiten Bund und Länder weiter an der Entwicklung nächster Schritte der sicheren und gerechten Öffnungsstrategie hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen, von Kultur, Sport in Gruppen, Freizeit, Gastronomie und Hotelgewerbe, damit unser Leben wieder mehr Normalität gewinnt.“

    Der Beschluss sei mit dem gesetzten Datum vom 3. März für eine erneute Entscheidung über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie sowie der Festschreibung eines Inzidenzwertes von 35 für weitere Lockerungen eine „Grundlage für eine Perspektive“, sagte Dr. Umbach

     „Wir hoffen nun sehr, dass der LSB an den Beratungen auf Landesebene, wie ein sicherer und gerechter Umgang mit der Pandemie und die Rückkehr zu mehr Normalität erfolgen kann, beteiligt wird.“

    Der LSB und die sj Nds. erwarten,

    1. dass bei den beabsichtigten Öffnungen von Kitas und Schulen der Schulsport – einschließlich Schwimmunterricht – und der Vereinssport für Kinder und Jugendliche gleichzeitig ermöglicht wird. Dr. Umbach: „Das schafft die notwendige Handlungssicherheit, erhöht die gesellschaftliche Akzeptanz und unterstützt die Wiederaufnahme von Kooperationen zwischen Sportvereinen mit Kitas und Schulen.“
    2. dass der „Sport in Gruppen“ ab dem 7. März möglich ist, wenn der Inzidenzwert von 35 unterschritten ist. Denn Sport und Bewegung sind von zentraler Bedeutung – für die Gesellschaft und für jeden Einzelnen und jede Einzelne. Der Sport leistet einen überragenden Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation. Ein weiterer weitgehender Stillstand wird negative gesundheitliche und psychosoziale Folgen nach sich ziehen. Sportvereine können die Vorgaben der jeweiligen Stufen kontrolliert umsetzen. Sie bieten sicheres Sporttreiben unter Anleitung, mit festen Regeln, festen Orten und festen Gruppen. Sie können auf erprobte Hygienekonzepte aus dem Jahr 2020 zurückgreifen.
    3. dass Individualsport unabhängig vom Inzidenzwert immer möglich sein muss.
    4. dass die Jugendarbeit im Sport als Teil außerschulischer Jugendhilfemaßnahmen berücksichtigt wird.

    Foto: LSB NRW (c), Andrea Bowinkelmann