100 Jahre nach der ersten Erweiterung soll das 1918 erbaute Fußballstadion des SV Arminia Hannover nun nach dem Willen der Ratsmehrheit in mehreren Schritten auf Vordermann gebracht werden. Rund 21 Millionen Euro müssten laut einer Machbarkeitsstudie als Investitionspaket für die Sanierung des Stadions und der gesamten Anlage des SV Arminia in die Hand genommen werden.
Wird die Umsetzung im Rat der Stadt beschlossen, startet das Vorhaben im ersten Schritt mit einer Erneuerung der Sportfunktionsräume. Ziel des Gesamtprojektes ist neben der Förderung des Vereins- und Jugendsports auch die Aufwertung des Standortes Hannover als Sportstadt. Eine Erweiterung von Möglichkeiten für sportliche Großveranstaltungen muss auch für Sportarten, wie z. B. Rugby oder Football, nutzbar sein.
In diesem Grundgedanken unterstützt auch der Stadtsportbund Hannover das Großvorhaben.
„Als Stadtsportbund begrüßen wir, dass die Politik sich dem wichtigen Thema Sportinfrastruktur in Hannover widmet und bei Investitionen unterstützen will“ sagt Präsident Benjamin Chatton. „Hier ist es sicher wichtig, dass die geplante Baumaßnahme einen offenen Charakter erhält und mehreren Vereinen und Sportarten für die Nutzung zugänglich sein wird.“
Parallel darf der Fokus auf den Bedarf zahlreicher weiterer Sportanlagen im Stadtgebiet allerdings nicht aus den Augen verloren werden. „Hier gilt es, den großen Sanierungsstau abzubauen und auch andere Vereine und Stadtteile bei der Ertüchtigung und Weiterentwicklung ihrer Sportflächen zu unterstützen,“ wünscht sich Chatton in der Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung. Zudem ergänzt Chatton, dass „ein Leuchtturmprojekt dazu genutzt werden muss, um das Licht der notwendigen Investitionen auch auf die anderen Sportstätten der Landeshauptstadt zu werfen.“
KONTAKT
Stadtsportbund Hannover
Sebastian Pook
T 0511 1268-5300
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